Alaskan Malamute | ||
Diese Rasse ist die größte und schwerste unter den Schlittenhunderassen. Sie verdankt ihren Namen einem in AIaska lebenden Eskimovolk, den Malamuten. Die Malamuten waren als Jäger und Fischer im ewigen Eis auf ihre Schlittenhunde angewiesen und besaßen in ihnen wertvolle Hilfskräfte. Als die Europäer AIaska und Kanada besetzten, benutzten auch sie "Malamutehunde" zur Bewältigung der Transportprobleme in unwegsamen Gebieten. Als die Schlittenhunderennen beliebt wurden, erwiesen sich die Alaskan Malamutes als durchaus gute Läufer. Doch zeigt sich schon im Körperbau des AIaskan Malamutes in erster Linie seine Eignung zum Ziehen von schweren Lasten. Erwünscht sind schwerknochige, kraftvolle, kompakte Hunde mit gesunden Läufen und guten Pfoten, mit tiefer Brust und kräftigen Schultern, die eine beständige, ausgeglichene Gangart zeigen. Der Kopf des Alaskan Malamutes ist breit mit einer massiven Schnauze, die von der Wurzel bis zur Nase nur unwesentlich zugespitzt ist. Im Verhältnis zum Kopf sind die Ohren eher klein und liegen weit auseinander. Die Augen sind mäßig groß und mandelförmig, die dunkle Farbe wird bevorzugt. Das Fell des Alaskan Malamutes weist einen dicken, rauhen Schutzmantel auf, der vom Körper absteht und im Schulterbereich und am Hals etwas länger wird; die Unterwolle ist dicht, ölig und wollig. Der Alaskan Malamute kann alle Schattierungen von hellem grau bis schwarz zeigen, charakteristisch ist eine Masken- oder haubenartige Zeichnung am Kopf und eine dunklere mantelartige Zeichnung über dem Rücken. Flecken oder ausgedehnte ungleiche Abzeichen sind unerwünscht, einzige zugelassene einheitliche Farbe ist rein weiß. Der Alaskan Malamute trägt die Rute weder eng geringelt noch locker wie ein Fuchsschwanz, sondern geschwungen wie eine Schmuckfeder. Die erwünschten Körpermaße sind für Rüden eine mittlere Größe von 63 cm Schulterhöhe bei einem Gewicht von 38 kg, für Hündinnen 58 cm bei einem Gewicht von 34 kg. Entscheidend aber ist die Harmonie der Gesamterscheinung. Im Rudel gehalten benötigen die Malamutes aufgrund ihrer Körpergröße und -stärke, vor allem aber aufgrund von "Sturkopf" und Härte eine fachkundige Führerhand. |
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aktualisiert: Donnerstag, 20. September 2001