Japanische Hunderassen



Zu den japanischen Hunderassen, die zu den nordischen gezählt werden, gehören Akita, Nippon Inu, Shiba, Kishu-Ken, Shikoku-Ken, Hokkaido-Ken und Kai-Ken. Die meisten Rassen stehen seit Anfang dieses Jahrhunderts in Japan unter Naturschutz.

Ihnen allen gemeinsam sind das Fell (weiche Unterwolle kurzes, gerades Deckhaar), die kleinen dreieckigen, zum Teil nach vorne geneigten Ohren und die schrägstehenden mandelförmigen Augen sowie eine über dem Rücken getragene, teilweise sogar eng geringelte Rute.

Fast alle sind, wie die anderen nordischen Rassen, freundlich gegenüber dem Menschen, aber zäh bei der Arbeit sowie tapfer, jagd- und kampfesfreudig.
Ursprünglich für die Jagd gezüchtet, werden sie heute fast nur noch als Begleit- und Wachhund gehalten.

Der größte der "Japaner" ist der Akita Inu mit einer Widerristhöhe von 64-70 cm bei Rüden und 58-64cm bei Hündinnen, der kleinste der Shiba mit nur maximal 41, beziehungsweise 38 cm Schulterhöhe. Der Kishu-Ken, ein mittelgroßer Hund, wurde früher zur Bären- und Rotwildjagd eingesetzt. Er ist sehr ausdauernd und tapfer, wachsam und flink, gelehrig und seinem Herrn treu ergeben. Das gleiche gilt für den Shikoku-Ken (oder Kohchi-Ken), der seinem Namen nach der Insel erhielt, auf der er gezüchtet wurde. Der Ainu-Ken (auch Hokkaido-Ken oder Doh-Ken), ebenfalls nach seiner Herkunftsinsel genannt, ist sehr temperamentvoll und schwimmt gern. Der Kai-Ken (oder Koshu Tora) wurde rein erhalten ohne Einkreuzung anderer Rassen. Er ist sehr scharf und wachsam.

Shiba
Dt.Ch. Tronkaer's Beni Bukoshimo
Tronkaer's Beni Bukoshimo, Foto: Vollberg
 


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© 2001 Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.
aktualisiert: 03. 08 2006